Rund um das Rückgrat
Etwa 85 Prozent der Bevölkerung kennen das Gefühl, wenn es im Rücken zieht, sticht oder der Schmerz einen sogar an jeglicher Bewegung hindert. Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik Berlin, greift vier der häufigsten Fragen auf.
Kommen Rückenschmerzen immer von der Bandscheibe?
Wirbel und Bandscheiben zählen zu den äußerst stabilen Elementen des Körpers und verschleißen oftmals erst mit fortgeschrittenem Alter. Beginnende leichtere Beschwerden deuten eher auf eine verspannte Muskulatur hin, die sich häufig auf zu wenig Bewegung oder Fehlhaltungen zurückführen lässt. Daher empfehle ich körperliche Aktivität wie Walking, Radfahren oder Schwimmen – diese Sportarten kräftigen die Muskulatur und entlasten langfristig auch die Wirbel und Bandscheiben.
Hilft Wärme bei Rückenschmerzen?
Besonders bei leichteren Schmerzen oder Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich mindert von außen zugeführte Wärme oftmals die Beschwerden und wirkt durchblutungsfördernd. Dadurch entspannt sich die Muskulatur und Verhärtungen lockern sich. Generell empfehle ich neben Wärmepackungen oder -pflastern auch Saunagänge oder ausgiebige Bäder, wodurch sich die Muskulatur wieder entspannt. Übrigens sorgen im Gegensatz dazu bei Entzündungen eher Kälteanwendungen für Linderung.
Stimmt es eigentlich, dass wir täglich schrumpfen?
Tatsächlich variiert die Größe eines Menschen zwischen Morgen und Abend um bis zu drei Zentimeter. Dabei liegt die Ursache in unserem Rückgrat: Zwischen den Wirbeln fungieren die Bandscheiben als Stoßdämpfer. Bestehend aus einem knorpeligen Faserring und einem gallertartigen Bandscheibenkern, fangen sie Stöße und Belastungen ab und schützen die Wirbel. Bei jeder Bewegung und selbst wenn wir nur im Sessel sitzen, verlieren die Bandscheiben im Laufe des Tages an Flüssigkeit und flachen ab, sodass wir bei 23 Bandscheiben insgesamt bis zu drei Zentimeter an Größe verlieren. In der Nacht regenerieren sie sich wieder, indem sie sich mit Nährstoffen und Wasser vollsaugen, wodurch sie ihre ursprüngliche Größe annehmen.
Diabetes: Angehörige vorbereiten

- Bild: fotolia
Langjährige Diabetiker bemerken oft nicht oder zu spät die ersten Warnsignale einer Unterzuckerung, warnt die deutsche Presseagentur. Mögliche Folgen können Bewusstlosigkeit oder Lähmungserscheinungen sein, die den Betroffenen außer Stande setzten, sich selbst zu helfen. Darauf weist Gerhard Klausmann vom Berufsverband niedergelassener Diabetologen (BVDN) hin. Daher ist es wichtig, Angehörige ins Boot zu holen und mit zum Arzt zu nehmen, damit diese im Notfall wissen, was zu tun ist. Denn bevor der Notarzt da ist, müssen Anwesende ihm dann eine Glukagon-Spritze geben. Eine Unterzuckerung macht sich meist durch Zittern, kalten Schweiß auf der Stirn, innere Unruhe und Heißhunger bemerkbar. Es ist dann zu viel Insulin oder zu wenig Glukose im Blut, so der BVDN. Wenn der Blutzuckerspiegel besonders schnell absinkt, kann es zu Konzentrations- oder Bewusstseinsstörungen kommen. Mögliche Folgen sind epileptische Anfälle, Lähmungen oder sogar Koma – vor allem langjährige Diabetes-Patienten sind gefährdet. Ursache für eine Unterzuckerung können vergessene Mahlzeiten, Alkohol, zu viel Insulin oder Tabletten sowie starke körperliche Belastung sein. Gut geschulte Patienten bemerken, wenn ihre Blutzuckerwerte gefährlich abfallen und können darauf richtig reagieren:
- Als Erstes sollten sie vom Körper schnell verwertbare Kohlenhydrate in Form von Zucker zu sich nehmen. Diese sind etwa in einem Glas Cola, Fruchtsaft oder Traubenzucker enthalten.
- Danach greifen sie am besten zu langsam verfügbaren Kohlenhydraten, wie sie in Obst oder Brot stecken. Wer sich unsicher ist, ob die Menge reicht, nimmt lieber noch ein weiteres Stück Zucker zu sich.
Der Hausarzt rät: Sodbrennen muss nicht sein!
Wer kennt das nicht? Zu viel gegessen, zu viel Alkohol, zu wenig Bewegung. Das rächt sich dann mit einem dumpfen Schmerz oder Brennen hinter dem Brustbein, das einen nicht schlafen lässt.
Leider muss es nicht nur bei diesen kleinen Unannehmlichkeiten bleiben, sondern kann auch zu durchaus ernsthaften Erkrankungen führen. Chronische Bronchitis, Asthma und Lungenentzündung können das Ergebnis einer unbehandelten Refluxerkrankung sein. Diese beruht auf einer Verschlussschwäche des Mageneingangs und eines Zwerchfellbruchs, die bewirkt, dass Magensaft in die Speiseröhre gelangt.
Mit einfachen Verhaltensregeln lässt sich das Sodbrennen gut in den Griff bekommen: Vermeiden Sie, wenn möglich, Süßigkeiten und fettiges Essen. Verteilen Sie Ihre Mahlzeiten auf mehrere kleine im Laufe des Tages. Versuchen Sie, Ihr Gewicht zu reduzieren und auf Nikotin sowie Weißwein weitestgehend zu verzichten.
Unter der Lupe
Lange genug haben die Füße in der kalten Jahreszeit ein Schattendasein geführt. Jetzt werden sie für den großen Auftritt in der bevorstehenden Sommersaison wieder entdeckt. Doch bevor die neuesten Trends in Sachen Fußkosmetik ausprobiert werden, sollten die Füße kritisch unter die Lupe genommen werden, denn nur an gesunden Füßen kommen sommer-
liche Sandalen und farbenfrohe Nägel gut zur Geltung. Was bei einer „Fußinspektion“ zum Vorschein kommt, geht häufig über kosmetische Pro-
bleme wie trockene Haut und verdickte Hornhaut hinaus. Juckende, ge-
rötete, rissige und schuppige Haut an den Füßen können auf Fußpilz hindeuten. Damit der Traum von schönen Sommerfüßen nicht platzt, gibt es wirksame Hilfe. Auch wenn Betroffene nicht gerne darüber sprechen, treffen kann es jeden.
Denn Fußpilz lauert an vielen Orten und das ganzjährig, wie beispielsweise in Poolanlagen oder Umkleidekabinen. Vorsicht gilt aber auch im privaten Umfeld, in Hotelzimmern, Ferienanlagen oder bei der Anprobe neuer Schuhe. Vorbeugung ist und bleibt der beste Schutz. Für den Fall der Fälle bieten beispielsweise die Creme oder das Pumpspray von „Canesten Extra“ Hilfe. Alle Produkte wirken gründlich und zugleich hautschonend gegen alle relevanten Fußpilzerreger am gesamten Fuß. Mit nur einer Anwendung pro Tag lassen die Beschwerden schnell nach und der Fußpilz ist in der Regel nach drei Wochen erfolgreich bekämpft.
Weitere Informationen unter www.canesten.de.
Canesten® Extra Bifonazol Creme, Canesten® Extra Bifonazol Spray Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (Tinea pedum, Tinea manuum), Pilzerkrankungen der Haut und Hautfalten (Tinea corporis, Tinea inguinalis), Pityriasis versicolor (sog. Kleienpilzfl echte, verursacht durch Malassezia furfur); Erythtrasma (Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum); oberfl ächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht in Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker. Bayer Vital GmbH, D-51368 Leverkusen Stand: 09/06
Projekt „Sommerfüße“
Die Sonne scheint durchs Fenster und weckt Freude auf einen schönen Sommertag. Es lebt ein langer Spaziergang in luftiger Sandale. Doch sommerliche Schuhmode verlangt nach perfekt pedikürten Füßen.
Einige kleine Tricks helfen, wunderschöne, gepflegte Füße zu zaubern:
- Fußbad Die Füße sollten mindestens zehn Minuten gebadet werden. Je nach Stimmung bieten sich hier Zusätze wie Lavendelöl oder Minze an. Bei Wasserein-
lagerungen bringt Totes-Meer-Salz Erleichterung. - Weiche Haut zaubern Mit einem Bimsstein oder einer Feile vorsichtig die trockene Haut entfernen. Hierzu eignet sich auch ein Fußpeeling. Beispielsweise das Peeling „Pinie Lavasand“ von alverde NATURKOSMETIK. Das darin enthaltene Aprikosenkern und Olivenöl glättet gleichzeitig raue Haut.
- Nägel kürzen Die Nägel gerade schneiden und die Ecken mit einer Nagelfeile abrunden, damit kein Nagel einwachsen kann und dünne Socken geschont werden.
- Cremen Nachdem die Füße wieder weich und glatt sind, sollten sie sorgfältig eingecremt werden. Auch hier gibt es reichhaltige Cremes mit verschiedenen Effekten. Der alverde Fußbalsam „Pinie Limette“ zaubert dank des enthaltenen Avocadoöls geschmeidig weiche Füße und durch Zink und Limettenextrakt ein frisches Gefühl. Der Fußbalsam von Weleda hält die Haut durch Bienen- und Wollwachs geschmeidig.
- Lackieren Vor dem Lackieren die Fußnägel mit Nagellackentferner von überschüssiger Creme befreien, damit der Lack besser hält. In diesem Sommer sind kräftige Farben wie Fuchsia und sattes Rot „en vogue“. Aber auch Klassiker wie French-Manicure bleiben im Trend. Nach diesem Pfl egeprojekt kann Frau beruhigt und ganz gepflegt ihre neuen Sandalen ausführen. Nach einem langen Sommertag freuen sich angestrengte Füße und Beine über belebende Frische. „Venadoron“ von Weleda macht schwere Füße und Beine wieder fit.
Weitere Informationen unter www.dm-drogeriemarkt.de oder unter www.weleda.de
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