Appetitanreger mit Klasse
Leuchtend rot und erfrischend bitter – die Geschichte des Campari geht bis auf das Jahr 1860 zurück. Damals erfand Gaspare Campari in dem Ort Novara in Italien das Originalrezept, welches auch heute noch verwendet wird. Zwei Jahre darauf wurde der Kräuterlikör erstmals serviert: Die Gäste des Mailänder Caférestaurants „Camparino“ waren begeistert. Selbstverständlich ist das Rezept geheim, einige Zutaten sind allerdings bekannt. Zu diesen zählen neben einer Mischung aus verschiedenen Kräutern unter anderem Rhabarber, Granatapfel, Orangenschale und Ginseng. Alle Zutaten werden in heißem destilliertem Wasser eingeweicht und anschließend mit reinem Alkohol versetzt. In mehreren Filtervorgängen wird die Flüssigkeit von Trübstoffen befreit. Nach einigen Tagen wird die Mischung in große, innen verglaste Behälter gefüllt und mit Wasser und Zuckersirup auf Trinkstärke gebracht. Nach rund 30 Tagen Ruhezeit wird das fast fertige Getränk nochmals gefiltert und in Flaschen abgefüllt. Campari wirkt durch die bitteren Kräuterextrakte appetitanregend, ist also als Aperitif bestens geeignet. Aufgrund seines geringen Alkoholgehalts ist der klassische Campari-Longdrink zu fast jeder Tageszeit servierbar – ob fruchtig-exotisch oder erfrischend-spritzig.
www.campari.com
Der Klassiker leicht abgewandelt
CAMPARI MARACUJA
1/3 Campari,
2/3 Maracujasaft, Eis
Auch als Cocktail lecker
ALESSANDRO
4-5cl Campari
1cl Aperol
4 cl Orangensaft
1cl Grapefruitsaft
Dashes Gin
Orangenschale
Zutaten im Shaker auf Eiswürfeln kräftig schütteln, auf crushed ice in kleines Becherglas abseihen, mit Orangenschale abspritzen.
(erschienen in Viverito 02/09)
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Fruchtige Muntermacher
Eisgekühlt genossen, machen Fruchtdrinks den Sommer bunt
Der ideale Sommerdrink ist frisch und fruchtig, schmeckt lecker und vor allen Dingen: Er bringt uns in Schwung. Als Zutaten eignen sich alle Früchte der Saison, die, gemixt mit Milchprodukten oder Tees, eine geballte Fülle an Vitaminen und Mineralstoffen beinhalten. Säfte haben gegenüber dem Obst in Rohform den großen Vorteil, dass die Nährstoffe in dieser konzentrierten Form vom Körper besonders leicht aufgenommen werden können, da die schwer- beziehungsweise unverdaulichen Fasern aus Obst und Gemüse nicht enthalten sind. Tropische Klassiker wie Ananas- und Maracujasaft sind als Basis hervorragend geeignet, im Mix mit den pürierten Früchten nicht nur stets neue Geschmackserlebnisse zu kreieren, sondern auch die Farbpalette des Sommers zu bereichern. Die Basis eines guten Drinks ist die Balance aus Süßem und Saurem. Auf Alkohol verzichtet man an heißen Tagen am besten, denn mit steigendem Quecksilber steigt auch der Alkohol zu Kopf. Und wenn es doch der prickelnde Schuss sein soll, dann eignen sich Sekt, Cidre oder Fruchtliköre wie der italienische Limoncello, Campario der Liköre mit Melonen-, Pfirsich- oder Erdbeeraromen besser als Hochprozentiges wie Wodka oder Gin.
Tipp: Das Geheimnis eines perfekten Sommerdrinks liegt im Eis. Sommerdrinks müssen kühl serviert werden. Wenn dazu Eis aus dem Kühlfach (-18 Grad Celsius) verwendet wird, gibt dieses die Kälte nichtoptimal an das Getränk ab. Der Profi nimmt daher das Eis einige Zeit vor dem Servieren aus der Kühlung oder arbeitet mit einem Eiswürfelbereiter. Da liegt die Temperatur des Eises bei null Grad – ideal für Ihren Sommerdrink!
(erschienen in Viverito 04/07)




