"Tönekes und Dönekes aus'm Pott"
Alle reden von der Kulturhaupstadt 2010 - wir singen drübber!!!
Mit "Tönekes und Dönekes aus'm Pott" bringt der Essener Frauenchor "Chorale Feminale" mal mit Wehmut, mal mit Augenzwinkern die verschiedenen Facetten des Ruhrgebiets auf die Bühne.
Mit geballter Frauenpower und mehrstimmigem Gesang stellen sie einstimmig fest, „Wir sind nicht mehr unter Tag, sondern können aufrecht gehen!“.
Die eine oder andere fühlt sich wie Eva im Paradies – und dat liegt mitten im Ruhrpott.
Termine:
Dienstag, 9. März 2010 um 20.00 Uhr
IG-METALL-BILDUNGSWERK, Saal 2
Otto-Brenner-Str. 100, Sprockhövel
Eintritt: frei
Tel: 02324 / 706-0
Freitag, 12. März 2010 um 19.30 Uhr
KATAKOMBEN-Theater, Essen
Eintritt: 10 €
Leitung: Hilde Feld
Kontakt: www.chorale-feminale.de
Madama Butterfly
Das Theater in Duisburg präsentiert ab dem 4. April die packende Tragödie „Madama Butterfly“. In Giacomo Puccinis Oper verliebt sich der amerikanische Leutnant Pinkerton während seiner Stationierung in die Geisha Butterfly. Der Offizier heiratet das Mädchen nach japanischem Brauch, um sie zu besitzen und später wieder verlassen zu können. Nach einer gemeinsamen Nacht kehrt er nach Amerika zurück und heiratet dort seine Verlobte Kate. Drei lange Jahre wartet Madama Butterfly auf ihren Mann und hat inzwischen sogar einen Sohn zur Welt gebracht. Als Pinkerton schließlich mit Kate zurück nach Nagasaki kehrt, schickt er seine Frau vor um nach der Herausgabe seines Kindes zu bitten. Die Geisha begreift in diesem Moment, dass sie entehrt und benutzt wurde und begeht Selbstmord.
Robert Carsen wählte für seine Inszenierung den gesellschaftskritischen Realismus der Urfassung, und interpretiert diese Geschichte als „Tragödie eines kulturellen Selbstwertverlustes“. Neben Nataliya Kovalova in derTitelpartie sind Corby Welch als Pinkerton und Laimonas Pautientius als Sharpless zu erleben.
Karten: Opernshops Duisburg (Telefon 0203 - 94 07 777), Düsseldorf (Telefon 0211 - 89 25 211) und www.operamrhein.de
Grande Dame de la Chanson im GOP
Lys Assia eroberte einst mit ihrem Welterfolg “O mein Papa” ein Millionenpublikum und auch heute noch besticht sie mit Charme und Eleganz – wie kürzlich im GOP Varieté-Theater:
Für die Single-Auskopplung „Refrain des Lebens“ ihrer neuen CD wurde ein Video mit dem Theater als Kulisse produziert. Vor Drehbeginn sprach Viverito exklusiv mit der Künstlerin.
Viverito: Frau Assia, seit 64 Jahren sind Sie nun im Showgeschäft zu Hause und noch heute mit Leib und Seele der Musik verbunden. Haben Sie nie daran gedacht, auszusteigen, die Anstrengungen und den Stress, die vielen Reisen hinter sich zu lassen und mit 84 Jahren einfach auszuruhen?
Lys Assia: Nein, nie. Für mich ist die Musik keine Arbeit im eigentlichen Sinne, denn arbeiten müsste ich schon lange nicht mehr. Im Gegenteil, die Musik gibt mir Kraft. Durch sie habe ich das Gefühl wirklich etwas zu bewegen, die Menschen zu erreichen. Ich kann auf ein Werk zurückblicken und auf ein Leben, das mich wirklich erfüllt.
Viverito: Und von Ihrem Leben erzählt ja auch die neue Single.
Lys Assia: Genau. „Refrain des Lebens“ schildert den Beginn und Verlauf meiner Karriere ebenso wie meine private Seite und auch Schicksalsschläge wie der Verlust meiner beiden Ehemänner werden beleuchtet.
Viverito: Für den Videodrehhaben Sie das GOP Essen gewählt. Wie kam es dazu?
Lys Assia: Nun, am Vortag war ich Gast auf einer Gala in Essen und es bot sich an, für das Video in der Stadt zubleiben. Der Kontakt kam über die Produzenten von BV-Filmzustande, denen das Varieté von Peter Grimberg empfohlen wurde, der hier ja wohl auch schon gastierte. Und ich muss sagen, das Ambiente hier ist genau mein Stil. Nicht zu groß und mit viel Flair. Hier würde ich gerne einmal vor Publikum auftreten.
(erschienen in Viverito 05/08)
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