Über den Tellerrand hinaus
Das Restaurant Gummersbach präsentiert auch in dieser Saison wieder ein kleines, aber ausgesuchtes Programm, das eine perfekte Mischung aus Comedy, Autobiografie und philosophischen Sentenzen bietet. Am 8. März ab 20 Uhr erzählt der Kabarettest Thomas Reis seine Erfahrungen zum Thema „Frau“. Mal aus der Sicht des Mamasöhnchens, eines Jungverliebten, des Ehemannes, als Geschiedener oder Langzeitverbandelter mit Kind.
Der Kartenpreis im Vorverkauf beträgt 26,00 EUR.
Weitere Infos unter: www.gummersbach-essen.de
Ausgezeichnet mit einem Stern
Seit mittlerweile 55 Jahren wird unter dem Credo „Tradition respektieren, für neues offen sein“ die stimmungsvolle Geschichtsträchtigkeit im Essener Schlosshotel Hugenpoet bewahrt und weitergeführt. Unter der Leitung des Hausherrn Michael Lübbert und seiner Frau werden die 26 Zimmer und Suiten des Hauses liebevoll gepflegt und verwaltet.
Das Schlosshotel bietet für jeden Geschmack und Anspruch das passende Ambiente und die Villa Türmchen, eine Suite in der Vorburg des Schlosses, sogar über 100 qm Wohnfläche für die Gäste. Durch die günstige Lage in Essen-Kettwig, liegt das Hotel nur ca. 15 km entfernt vom Düsseldorfer Flughafen und keine 20 km entfernt von den Messegeländen in Essen und Düsseldorf.
In diesem Jahr gab es für das in den Ruhrauen gelegene Schlosshotel Hugenpoet einen besonderen Grund zu feiern: als erste Köchin in Nordrhein-Westfalen wurde Küchenchefin Erika Bergheim, mit einem Michelin Stern für das Restaurant Nesselrode – kurz NERO - ausgezeichnet. Sie bietet ihren Gästen eine leichte Küche mit saisonal angepassten Gerichten aus regionalen Produkten. Außerdem ist Erika Bergheim vom Schlosshotel, das zu „The Leading Small Hotels of the World“ gehört, für die Küche des Restaurants „Hugenpöttchen“ verantwortlich, welches 2005 mit dem Bib-Gourmand ausgezeichnet wurde. Ihre Ausbildung hat die gebürtige Essenerin einst bei Berthold Bühler in der Essener Résidence absolviert und bei Starköchen wie Patrick O'Connell und Daniel Boulod in den U.S.A ihre Kochkünste weiterentwickelt.
Mittwochs bis Samstags kann man ab 18:30 Uhr im Abendrestaurant NERO in den Genuss der Menüs kommen. Während der warmen Jahreszeit haben die Gäste auch die Möglichkeit die kulinarischen Köstlichkeiten auf der schönen Außenterasse, mit Blick auf den Schlosspark zu genießen. Begleitend zu den regionalen Speisen serviert Sommelière Christine Dördelmann eine auf das Essen abgestimmte Weinauswahl.
Informationen unter Tel.: 02054 - 120 40 oder www.hugenpoet.de
(erschienen in Viverito 04/09)
Kaffeegenuss pur
Ein Hauch von Schweizer Köstlichkeiten weht seit Kurzem durch die Ham-
burger Neustadt. Die neue JURAworld of Coffee in den Alsterarkaden ist ein Ort für Gourmets. Nach einem ausgedehnten Stadtbummel bietet sich die gemütliche Cafe-Lounge mit ihren warmen Farben und dem modernen Interieur als Ort zum Verweilen an. Von Cappuccino, Latte Macchiato bis zu Espresso und Ristretto können die Gäste die leckeren Erzeugnisse der Schweizer Espresso- und Kaffee-Vollautomaten genießen. Neben dem Ge-
nuss der frisch zubereiteten Kaffee-Variationen haben dieGäste auch Gelegenheit, in aller Ruhe die Bedienbarkeit der Maschinen zu testen. Das gesamte Produktangebot wird auf der Präsentationsfläche im Erdgeschoss ausgestellt. Jung, modern und trendbewusst zeigt sich hier beispielsweise die ENA, der schmalste Vollautomat weltweit. Klassisch und edel hingegen ist die Jura Impressa Linie sowie die neue Signature Line, die mit hochwertigen Materialien wie Swarovski-Kristallen, Edelhölzern und Leder neben ihren vielfältigen Funktionen auch optisch überzeugt.
(erschienen in Viverito 01/09)
Wallberg für Genießer
Restaurant auf der Huyssenallee in Essen bietet Kochkunst auf hohem Niveau
„Heut geh ich ins... „ – Nein, nicht ins Maxim, wie in Franz Lehars Operette „Die lustigeWitwe“. Aber vielleicht zu Maksim ins „Feines“, das Restaurant des Wallbergs in der Philharmonie, in dem Maksim Zitnikow seit eineinhalb Jahren kreativer und experimentierfreudiger Küchenchef mit ausgezeichneten Referenzen ist.
Gemeinsam mit Küchendirektor Branco Cucic, der seine Kochlaufbahn in sternegekrönten Restaurants absolvierte, bilden die passionierten Köche ein unschlagbares Team, das den Ehrgeiz hat, das „Wallbergs“ als eine der ersten Ausgeh-Adressen für verwöhnte Gaumen in Essen zu etablieren. Mit zwei Bestecken gleich beider ersten Bewertung im Schlemmeratlas wurde die Küchenleistung von professionellen Testern bereits honoriert, doch was wirklich zählt, da sind sich die beiden Köche einig, ist die Zufriedenheit des Gastes. „Es gibt keine Routine. Jeder Tisch ist eine neue Herausforderung und ich möchte immer 100Prozent geben und noch perfekter werden“, so Maksim Zitnikow. „Wir haben großes Glück, dass wir in unseren Bestrebungen um eine gehobene Küche auf phantastische Weise von der Direktion unterstützt werden“, lobt Küchendirektor Branco Cucic die keineswegs selbstverständliche Bereitschaft zu Experimenten in der Küche.
Was eine leichte, mit saisonalen sowie stets frischen und qualitativhochwertigen Zutaten arbeitende Küchencrew an kreativen Ergebnissen zu leisten vermag, liest sich auf der Speisenkarte als Zusammenstellung Wallberg-typischer und spannender Gerichte. „Taubenbrust in Zucchinimantel und Gänsestopfleber auf Sherry-Sauerkirsch-Kaiserschmarrn“ ist dort zu lesen und wenn der Gast seinen Teller vor sich stehen hat, staunt er nicht nur ob des ausgezeichneten Geschmacks der kühn zusammengestellten Zutaten, sondern auch ob des kunstvoll geflochtenen Netzes aus fein geschnittenen Zucchinischeiben. Und zu den „Tessiner Spaghetti“ sei nur so viel verraten: Unter der Haube akkurat angerichteter, bissfester Nudelspiralen befindet sich eine auf den Punkt gegarte zweifache Überraschung ... Oberste Maxime bei ausgefallenen Gerichten wie bei Klassikern ist jedoch: Das Niveau muss gehalten werden, jeden Tag und bei jedem Gericht aufs Neue. Daher schmurgeln täglich Karkassen in großen Töpfen als Grundlage für feine Jus, die auch im Bistro Grundlage der guten Soßen sind.
„Wir wünschen uns, dass zu den Gästen, die uns von den Konzerten in der Philharmonie bereits kennen und schätzen gelernt haben, auch Feinschmecker entdecken, die einfach nur auf kulinarisch hohem Niveau und in stilvollem Ambiente speisen möchten“, fasst Wallberg-Direktor Jörn Schindler das Ziel des ambitionierten Teams zusammen.
Feinschmeckern auf musikalischer wie kulinarischer Ebene sei das Philharmonische Menü empfohlen, welches zwei Gänge vor dem Konzertbeginn und das anschließende Dessert beinhaltet oder optional zwei Gänge vor dem Konzert mit einleitendem Aperitif vorsieht.
Reservierungen: Tel. 0201 - 81 22 86 10 und unter www.wallberg-essen.de
(erschienen in Viverito 02/08)
QuattroPole lädt ein zu kulinarischer Rundreise
Den Gaumen verwöhnen und die Geschmacksknospen inspirieren: Der Besuch in einem exzellenten Restaurant ist für Leib und Seele eine wahre Freude und ein Stück Luxus im arbeitsreichen Alltag. Wenn dazu noch idyllische Landschaften, historische Stadtkerne und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot offeriert werden, ist ein besonderes Erlebnis garantiert. Das Städtenetzwerk QuattroPole Luxemburg – Metz – Saarbrücken – Trier hat seinen Gästen in jeder Hinsicht einiges zu bieten. In dem historischen Ambiente der Grenzregion wird besonders die Kochkunst und Gourmettradition großgeschrieben. Acht Spitzenköche mit insgesamt zwölf Michelin-Sternen bieten den Besuchern Einblicke in die hohe Kunst der feinen Küche. Eine Auswahl der ansässigen Gourmettempel soll im Folgenden vorgestellt werden.
„Le Magasin aux vivres“ in Metz
„Wie stelle ich eine Kartoffel gerade auf einen Teller ohne Hilfsmittel? Wie bekomme ich ein Blatt Spinat durchsichtig und bewahre gleichzeitig seinen Geschmack und seinen Biss? Ganzeinfach: üben, üben, üben und noch einmal probieren eben.“ Dies ist das Rezept, nach dem Sternekoch Christophe Dufossé seine Kochkunst auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen perfektioniert hat. Sein Werdegang ist eine Reise durch Frankreichs berühmteste Sterneküchen. Bereits mit 26 Jahren leitete er als stellvertretender Küchenchef eine 18-köpfige Crew und bekam mit 39 seinen ersten Michelin-Stern. Die heutige Heimat des Weltenbummlers ist das eng mit dem Viersterne-Hotel „La Citadelle“ verknüpfte „Magasin aux vivres“. Elegante Linien und seichte Farben setzen gepaart mit der indirekten Beleuchtung das Interieur des Nobelrestaurants in Szene. In dem traumhaften Ambiente des 1569 errichteten Gebäudes verarbeitet der Spitzenkoch vor allem lokale Produkte der umliegenden Märkte. Seine Menüs zeichnen sich besonders durch Liebe zu den einfachen Dingen aus, die Zutaten orientieren sich am saisonalen Angebot der Frischwarenmärkte. „Sie finden bei mir keine roten Früchte über den Winter. Wenn ich eine Erdbeere genieße, dann erst ab März, wenn die Saison eröffnet wird“, erklärt Christophe Dufossé.
Weitere Informationen unter www.quattropole.org oder www.citadelle-metz.com
Das Gästehaus Erfort in Saarbrücken
„Es ist der Service, das Ambiente, es ist das Essen, es sind die Weine, dem Gast bietet sich ein Gesamterlebnis an.“ Mit diesen Worten beschreibt Dreisternekoch Klaus Erfort sein Gästehaus, das mitten im Herzen der saarländischen Landeshauptstadt zu finden ist. Dort komponiert der 35-Jährigeseine Gerichte wie ein Philharmoniker. Besonders wichtig ist ihm eine Symphonie aus erlesenen Zutaten, die er meist auf einem der zahlreichen Märkte im angrenzenden Frankreich besorgt. Dadurch sei seine Küche „eindeutig französisch geprägt“, wie er gerne zu gibt. Seine Leidenschaft für das Kochen entdeckte der Saarländer durch ein Schülerpraktikum vor 20 Jahren. Seitdem wurde er mehrfach als Koch ausgezeichnet. Allein 2007 bekam er für seine Küche 19 von möglichen 20 Gault-Millau-Punkten, wurde zum Koch des Jahres gewählt und bekam den dritten Michelin-Stern. Aber nicht nur die Küche, auch das Ambiente des Gästehauses ist einzigartig: Die über 100 Jahre alte Villa ist klassisch und dennoch modern in hellen Cremetönen eingerichtet und umgeben von einer weitläufigen Grünfläche, die im Stil englischer Landschaftsparks angelegt ist und zwischen den Gängen oder nach dem Essen zum Spazieren einlädt. Zudem lockt im Sommer die großzügige Terrasse zum Genuss ins Freie.
Weitere Informationen unter www.gaestehaus-erfort.de
Das Restaurant „Mosconi“ in Luxemburg
Im tiefen „Grund“ der großherzoglichen Hauptstadt Luxemburg liegt das Restaurant „Mosconi“,das Sternekoch Ilario Moscono mit seiner Gattin in einem denkmalgeschützten Haus des ehemaligen Brauereiviertels vor rund acht Jahren eröffnet hat. Dort erwartet die Gäste eine exzellente italienische Küche mit leichtem französischen Einfluss. Weil seine Heimat die Quelle der Inspiration für den lombardischen Koch ist, verwendet Ilario Moscono ausschließlich qualitativ hochwertige Zutaten aus Italien. Er fühlt sich vor allem dem wahren, ursprünglichen Geschmack verpflichtet. „Alles andere ist Beilage. Meine Kompositionen bleiben einfach und sind auf das Wesentliche bezogen“, erklärt Moscono. Er sieht Kochen als eine Kunst, die dem Malen ähnelt. Für ihn isst das Auge mit: „Ein Gericht wird zuerst mit dem Auge entdeckt, dann folgt die Wahrnehmung der Düfte und Aromen.“ Daher ist auch die Atmosphäre des Restaurants sehr wichtig. Die Gäste speisen im „Mosconi“ in kleinen, gemütlichen Räumen, die ein fast intimes Ambiente bieten. Die cremefarbenen Holzvertäfelungen und die wunderschönen Kronleuchter geben dem Ganzen ein edles Flair. Im Sommer erlebt man auf der prächtigen Terrasse im Schatten des Efeudaches den Charme des idyllischen Landlebensund kann dort die feinen Speisen genießen, die alle, egal ob Wild, Meeresfrüchte, Hochseefisch, Gemüse oder Obst wie die erlesenen Weine nach der sonnigen Heimat des Ehepaars Moscono duften.
Weitere Informationen unter www.mosconi.lu
(erschienen in Viverito 02/08)
Guter Fang - In Kettwig ist gut Fische essen
Fischrestaurants sind im Ruhr- gebiet nach wie vor rar gesät – davon können die Freunde der Flossen-, Schalen- und Krustentiere ein Lied singen. Doch es gibt auch Lichtblicke wie Kühnles Fisch & Wein Restaurant in Essen-Kettwig zeigt, das seit gut einem Jahr in dem von guten Restaurants verwöhnten Stadtteil beheimatet ist.
Was hier frisch auf den Tisch kommt, stammt aus heimischen Gewässern ebenso wie aus dem Atlantischen Ozean oder dem Pazifik. Davon zeugen exotische Meeresgenossen mit wohlklingenden Namen wie Maimai und Cobia, die mit viel Raffinesse und asiatischem Touch zubereitet werden.
„Unser Chefkoch Hans-Joachim Nitschke kann exzellent mit Fisch umgehen“, schwärmt Inhaber Eberhard Kühnle, der seinen Küchen- meister mit immer neuen Geschmacksvorschlägen aus seinem bevorzugten Reisekontinent Asien versorgt. „Fisch im Kokosmantel“ und Red oder White Snapper mit Fruchtsauce, Koriander und Chili sind ebenso ein Ergebnis dieser Küchenexperimente wie eine Safranpanade für Riesengarnelen, die zunächst vor den strengen Augen und dem feinen Gaumen des Patrons bestehen muss, bevor der Gast sie in den gemütlichen Räumen des Kellergewölbes genießen kann. Doch auch Klassiker wie Forelle Müllerin Art, Dorade, Loup de mer und Atlantik-Hummer stehen auf dem Speisenplan, allesamt begleitet von passenden Weinen aus dem reichhaltigen Fundus des Hauses. Und selbst Kindern schmeckt es hier, wobei Kapitän Nemos Fischstäbchen garantiert haus- gemacht sind.
„Wir sind allerdings nicht ausschließlich auf Fisch fixiert“, betont Eberhard Kühnle und verweist auf die Kettwiger Steakwochen, die noch im ganzen Februar bei Kühnles aktuell sind.
Zum Kennen lernen eignen sich auch die regelmäßig stattfindenden Weinproben oder die Samstagvormittage, wo es ab 11.00 Uhr Frühschoppen mit vier verschiedenen Fischsuppen und Weißwein gibt.
www.restaurant-fischundwein.de
Öffnungszeiten:
Fr., Sa., Sonn- und Feiertage 11.00-15.00 Uhr und 18.00-23.00 Uhr.
Di., Mi. und Do. 18.00-23.00 Uhr.
Reservierung unter: 02054 - 93 85 573.
(erschienen in Viverito 01/08)
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