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Achtung Hexenschuss

Wärme tut gut. Doch zu viel Wärme kann auch zu Problemen führen, weiß Mas-
seur André Sanders. Er beobachtet gerade in der kalten Jahreszeit ein verstärk-
tes Aufkommen von Hexenschüssen bei Pendlern. Woran das liegt? An den Sitzheizungen der Fahrzeuge lautet die verblüffende Antwort des erfahrenen Masseurs. „Viele verstehen die Funktion einer Sitzheizung falsch“, weiß André Sanders, „sie soll den kalten Sitz anwärmen und anschließend wieder reduziert werden, denn der Temperatursturz von der zwar wohligen, oftmals jedoch auch übermäßigen Wärme in die Winterkälte beim Verlassen des Fahrzeuges tut dem Ischias nicht gut.“ Schuld daran seien die auskühlenden Muskeln, die sich verspannen und in der Folge auf den Ischiasnerv drücken und zum Fall für den Masseur werden. Mit etwas Glück können gezielte medizinische Massagen und warme Bäder die Verspannung wieder in den Griff bekommen, in hartnäckigen Fällen sollte jedoch der Hausarzt beziehungsweise Orthopäde aufgesucht wer-
den. Auch kalte Füße können Ursache für Ischiasprobleme sein. Darunter leiden erfahrungsgemäß eher Frauen, deren dünne Schuhsohlen die Füße rasch kalt werden lassen. Der Körper reagiert auf Kälte prompt und versucht, zunächst die lebensnotwendigen Funktionen aufrecht zu erhalten und vernachlässigt weniger wichtige und weniger von Fett und Muskulatur geschützte Regionen, wie es bei der Wirbelsäule der Fall ist. Die Muskulatur der unteren Wirbelsäule kühlt aus, der Ischiasnerv kann dadurch gereizt werden und reagiert mit dem bekannten stechenden Schmerz bei jeder Bewegung. Warme Fußbäder sind das Mittel der Wahl und lassen die Blutzirkulation wieder in Fahrt kommen. Und mit isolierenden Einlegesohlen wird zudem Prophylaxe betrieben.

Die Tipps stammen von Masseur André Sanders, der mit seinem patentierten Muskelnotdienst im Ruhrgebietmobile, medizinische Massagen am Arbeitsplatz, in Hotels, zu Hause und in Vereinen anbietet.

Weitere Infos unter www.muskelnotdienst.de

(erschienen in Viverito 01/09)


Übergewicht im Griff

Magenballon hilft, überflüssige Pfunde zu verlieren
Die Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit lassen aufhorchen: 54 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer in Deutschland sind übergewichtig. Mit allen gesundheitlichen Folgen, die überflüssige Pfunde nach sich ziehen: Bluthochdruck, Diabetes, Überstrapazierung des Bewegungsapparates und, nicht zu vergessen, nicht selten teils erhebliche psychische Probleme.
Gerade im Frühling, wenn die erwachende Natur unsere Stimmung positiv beeinflusst, sprießen Diäten daher wie Tulpen aus dem Boden. Der Erfolg ist jedoch meist kurzfristig und der Weg zu einem gesunden Gewicht bleibt oftmals mehr Wunschdenken denn Wirklichkeit.

„Ich habe viele Patienten, bei denen Diäten nicht den gewünschten Effekt zeigen und für die ein operativer Einriff nie in Frage käme“, sagt Dr. med. Istvan Velancsics, Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie bei Mang Medical One. Doch welche Alternative hat diese Patientengruppe jenseits einer Magenbandimplantation? Die Antwort lautet Magenballon. Dieser wird nach Ausschluss von vorangegangenen Magenoperationen oder anderweitiger Contraindikationen während eines leichten Schlafesmittels einer Magensonde in den Magen eingeführt, wo er mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt wird und fortan für rund sechs Monate frei im Magen liegt.

„Die Kochsalzlösung ist blau gefärbt, damit ein eventueller Materialfehler sofort über die Ausscheidung erkannt würde“, informiert der Spezialist über die Sicherheitsmechanismen.

Die ersten beiden Tage nach dem Einsetzen sind eine unangenehme Phase, wie Dr. Velancsics einräumt, versucht doch der Magen den Fremdkörper gemäß seiner natürlichen Funktion so rasch als möglich weiterzutransportieren. Ist diese Eingewöhnungszeit erst einmal überwunden, spielen die Vorteile ihre Karte aus: Durch die Reduzierung des Magenvolumens setzt beiden Patienten bereits nach der Einnahme kleiner Portionen das Sättigungsgefühl ein; bis zu 25 Kilogramm Gewichtsverlust sind auf diese Weise bis zur Entnahme des Magenballons möglich. Idealerweise geht diese Zeitphase mit einer individuellen Ernährungsberatung sowie einem gezielten Fitnessprogramm einher, damit der Erfolg des Abnehmens nachhaltig ist.

„Generell darf und soll der Patient essen, was ihm schmeckt“, betont Dr. Valencsics „er soll nur lernen, sich wieder auf ein gesundes Maß zu beschränken und auf das Sättigungsgefühl seines Körpers zu hören, dann stellt sich der Erfolg von ganz alleine ein.“ Die Folge einer starken Gewichtsreduktion ist oftmals ein Hautüberschuss an verschiedenen Körperstellen, wie Dr. med. Uwe Herboldt, Facharzt für Plastische Chirurgie und ärztlicher Leiter der Düsseldorfer Schönheitsklinik der Mang Medical One, konstatiert.

Abhilfe schaffen hier verschiedene operative Straffungsmöglichkeiten, die individuell mit den Patienten besprochen werden. Bislang werden diese Straffungs-OPs nicht von den Krankenkassen bezahlt, empört sich Prof. Mang angesichts der nach großem Gewichtsverlust wie ein zu großer Mantel wirkenden Haut. „Wie sollen diese Menschen beruflich und gesellschaftlich wieder integriert werden, wenn man sie mit ihren psychischen Problemen alleine lässt?“ gibt er zu bedenken. Sein großes Ziel für das Jahr 2009 lautet daher kämpferisch: „Schönheitschirurgie auf AOK“.

www.mangmedicalone.com

(erschienen in Viverito 01/09)


Natürlich den Kreislauf stärken

Besonders Frauen kennen das Problem: Plötzlich sackt der Blutdruck ab, es wird einem schwindelig und schwarz vor Augen. Oftmals ist das Wetter Schuld an der Misere und viele Menschen klagen über Kopfschmerzen und Schmerzen in den Beinen. Um den Kreislauf zu stärken, gibt es auch aus der Welt der Pflanzen viele kleine Helfer, weiß Heilpraktiker Klaus Herting aus Mülheim an der Ruhr: „In erster Linie sind es die einfachen Dinge wie Zwiebeln, Knoblauch, Senf und Chili, die den Blutfluss wieder anregen. Obst wie Bananen und Äpfel wirken zudem einer Unterzuckerung entgegen.“ Saure Säfte, Apfelessig oder Zitrusfrüchte beleben den Körper zusätzlich und sorgen für ein aktives Körpergefühl rechtzeitig zum Frühlingsanfang. Weißdorn oder Ackerschachtelhalm wirken aktivierend auf das Herz. Ergänzend bieten sich Feigen und Datteln wegen ihres optimalen Fruchtzucker- und Enzymanteils an, um den eigenen Körper gesund und fit in den Frühling zu schicken.

(erschienen in Viverito 01/09)


Fit für die Golf-Saison

Langsam aber sicher ziehen sich die dunklen Wolken des Winters zurück und das Wetter verspricht einen baldigen Start auf dem Grün. Um sich für die neue Golf-Saison körperlich wieder in Top-Form zu bringen, sollte der passionierte Golfer seinen Rücken nicht nur durch viel Bewegung stärken, sondern auch eine chiropraktische Behand-
lung in Betracht ziehen. In den USA ist die Zuhilfenahme der Chiro-
praktik bereits seit längerem eine beliebte Methode für Profi- wie auch Amateurgolfer, um Verletzungen insbesondere des Rückenbe-
reiches vorzubeugen. Top-Spieler wie Tiger Woods oder Fred Funk nutzen diese Option sogar vor jedem Spiel und auch regelmäßig während des Trainings. „Die chiropraktische Medizin wirkt primär durch manuelle Manipulation über das Nervensystem. Die natür-
lichen Heilungskräfte des Körpers werden angeregt, der Schmerz dadurch verringert und ein normales Bewegungsausmaß der Wirbelsäule und der Extremitäten wird wieder gewährleistet“, weiß Dr. med. Mark Antony Galea, amerikanischer Arzt für Chiropraktische und Osteopatische Medizin in der Praxis American Chiropractic Family in Essen. In Deutschland hat sich die chiropraktische Behandlung bislang allerdings weit weniger durchgesetzt als in den USA. Nur wenige Orthopäden und einige auf diese Form der Behandlung spezialisierte Chiropraktiker praktizieren diese Methode. Da jedoch die Beliebtheit des Golfsports hierzulande einem stetigen Wachstum unterliegt, greifen auch mehr und mehr Sportler auf diese Behandlungsform zu, um entweder den Genesungsprozess nach einer Verletzung zu beschleu-
nigen oder den optimalen Golfschwung zu erlangen. Dieser nämlich verlangt dem Körper eine ungewöhnliche und ebenso unerwartete Bean-
spruchung ab. „Seine unilaterale Rotation in der Wirbelsäulesetzt diese unter starken Stress“, erklärt Dr. Mark Antony Galea. Die Intensität eines Golfschwungs ist durchaus vergleichbar mit dem Heben eines Gewichtes, welches nach viermaligem Heben zur völligen Erschöpfung führt. Diese hohe muskuläre Beanspruchung stellte den Golfsport auf eine Stufe mit Sportarten wie Fußball oder Eishockey.

Für weitere Informationen ist Dr. Mark Antony Galea in der Praxis American Chiropractic Family (Bedeneyer Straße 23, Essen) telefonisch unter 0201 - 466 91 13 erreichbar.

(erschienen in Viverito 01/09)


Sehkraft erhalten

Andreas Nieswandt, Heilpraktiker

Millionen Menschen leiden unter Augenerkrankungen. Der Düsseldorfer Heilpraktiker Andreas Nieswandt hat speziell für Augenerkrankungen eine wirksame naturheilkundliche Therapie entwickelt.
Ein Fallbeispiel: Für den bekannten Choreographen war es ein Schock, als ihm sein Augenarzt mitteilte, wegen seiner ausgeprägten Makula-Degeneration (MD), bei der Sehzellen zugrunde gehen, solle er vorzeitig in Rente gehen, weil er bald blind sein werde. Doch der erst 46-jährige Künstler hatte Glück. Ein Bekannter empfahl ihm, einen weiteren Spezialisten, einen Heilpraktiker, aufzusuchen, da dieser degenerative Augenerkrankungen sehr erfolgreich behandeln könne, noch dazu sanft und nebenwirkungsfrei. Nieswandt, der erst kürzlich in Mintrops Land Hotel Burgaltendorf einen Vortrag über seine Augen-Regenerations-Therapie gehalten hat, behandelte den Choreographen, mit Erfolg. Dessen Sehschärfe verbesserte sich von 36 auf heute 70 Prozent und konnte seitdem stabil gehalten werden. Der Künstler kann wieder lesen und Farben erkennen, was ihm vor der Therapie unmöglich geworden war. Seinen Beruf übt er seitdem wieder sehr erfolgreich aus.
Der Choreograph ist kein Einzelfall. Bundesweit leiden nach Schätzungen von Experten Millionen Menschen an Augenkrankheiten, vor allem über 50-Jährige. Naturheilkundliche Behandlungen sind, wie viele Patientenbeispiele zeigen, erfolgreich, und stellen eine Ergänzung und Alternative zu üblichen Therapien dar.

Warnsignale beachten
„Da insbesondere die feuchte Form der Makula-Degeneration zu einem sehr schnellen Verlust der Sehkraft führen kann, ist eine schnelle Intervention anzuraten“, berichtete Nieswandt bei seinem Vortrag. Er empfiehlt vor allem älteren Menschen eine regelmäßige Untersuchung ihrer Augen. „Die Netzhaut hat keine Schmerzfasern, Erkrankungen können daher ohne vorherige Warnsignale auftreten“, erklärt der erfahrene Heilpraktiker. Das gelte auch für die trockene MD, die zwar langsamer fortschreitet, aber auch zu schwerwiegenden Einbußen des Sehvermögens führt. Wer Probleme beim Lesen hat und spürt, dass die Anpassung von hell nach dunkel länger dauert als gewohnt, sollte ebenfalls seine Augen untersuchenlassen. Sofort handeln sollten laut Nieswandt diejenigen, denen gerade Linien krumm erscheinen, die Gesichter verschwommen oder unscharf wahrnehmen, wenn Buchstaben verschwinden, Farben schwächer werden und in der Mitte des Blickfeldes ein dunkler Fleck auftaucht, der langsam, aber stetig immer mehr Raum einnimmt.

www.praxis-nieswandt.de

(erschienen in Vivertito 06/08)


Gute Aussichten!

Mehr als 14 Millionen Menschen weltweit haben sich seit 1994 die Hornhaut lasern lassen, um von einer Sehhilfe unabhängig zu sein. Moderne Lasertechnik ist dabei gefragt. Deshalb investiert auch die 2005 eröffnete Provisus Augenklinik in Essen in diesen Bereich.

Seit Januar ist der neue Excimerlaser AMARIS der Firma Schwind im Einsatz, der sämtliche zurzeit verfügbaren Techno-
logien in einem System vereint.

„Technik und Menschen müssen optimal aufeinander abgestimmt und auf dem neuesten Stand sein“, erklärt Dr. Gerl, Leiter und Gründer der Provisus Augenklinik. Der neue Laser arbeitet mit einer extrem schnellen Laserpulsfrequenz (500 Hz) unter Verwendung zweier Laserspot-Energien. Diese Technik ermöglicht einen sehr schnellen Abtrag, um danach die Hornhaut mit geringerer Energie zusätzlich zu glätten. Mit diesem Verfahren wird die Laserbehandlung, insbesondere die Korrektur hoher Fehlsichtigkeit, deutlich verkürzt und gleichzeitig besonders präzise ausgeführt.

Unwillkürliche Augenbewegungen und -drehungen werden von einem äußerst schnellen Augenverfolgungssystem (1050 Hz) erkannt und ausgeglichen. Bei ca. 20 Prozent aller Patienten verdrehen sich die Augen bis zu 15 Grad, wenn die Körperlage von der Sitz- in die Liegeposition wechselt. Der AMARIS erkennt mit Hilfe eines im Sitzen aufgenommenen Fotos der Iris diese Lageveränderung und gleicht sie aus. Aber nicht für jeden Fehlsichtigen ist eine Laserbehandlung geeignet. Bei einer zu dünnen Hornhaut, einer Fehlsichtigkeit über -8 dpt. und +4 dpt. oder bei der Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) ist eine Laserbehandlung nicht oder nicht mehr die optimale Lösung für das Sehproblem. In solchen Fällen kann die Fehlsichtigkeit auch durch die Implantation einer Kunstlinse behoben werden.
Hierbei unterscheidet man zwei Verfahren: die zusätzliche Implantation einer Linse in das Auge (phake Linse) oder den Austausch der körpereigenen Linse gegen eine Kunstlinse (clear lens extraction).

Der Linsenaustausch ähnelt technisch der seit langer Zeit etablierten und weltweit millionenfach durchgeführten Operation des Grauen Stars. Es können dabei sehr hohe Fehlsichtigkeiten bis zu -24 dpt. Kurzsichtigkeit behandelt werden. Für die „Best Ager“ und gleichzeitig sportlich sehr aktiven Menschen können solche Linsen einen echten Mehrwert für ihre Lebensqualität bedeuten. Umfassende Aufklärung zum Thema gibt auch das Buch der Stiftung Warentest: „Besser sehen. Brille oder keine Brille“.

Weitere Informationen: www.vsdar.de und www.provisus.de

(erschienen in Viverito 01/08)


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