Helfen macht glücklich!

- Bild: Ehrenamt Agentur
Der Alltag von vielen Senioren wird von Einsamkeit bestimmt. Es fehlen soziale Kontakte, die Familie wohnt weit weg oder kommt nur sporadisch vorbei, selbst Pflegekräften fehlt meist die Zeit für ein kurzes Gespräch. Das ständige Alleinsein ohne Austausch mit anderen Menschen, ohne ein offenes Ohr und ohne Zerstreuung gehört zum traurigen Alltag. Dabei braucht jeder Mensch soziale Kontakte. In Essen hat daher die Wohnbau eG in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus und der Ehrenamt Agentur das Projekt „Seniorenbegleiter“ ins Leben gerufen. Seniorenbegleiter besuchen ältere Menschen und verbringen ein wenig Zeit mit ihnen. Ob sie ihnen bei Spaziergängen, Besuchen im Kino oder einfach bei einer Tasse Kaffee Gesellschaft leisten, Karten spielen, einkaufen oder vorlesen, ist ihnen überlassen.
„Wir geben den Senioren Lebensqualität zurück und wollen, dass sie solange wie möglich selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben können“, erklärt Arndt Sauer, Leiter Mehrgenerationenhaus. Pflegerische Tätigkeiten werden selbstverständlich nicht übernommen. Dennoch wird jeder Seniorenbegleiter vor dem ersten Treffen gründlich für die Tätigkeit geschult und permanent vom Mehrgenerationenhaus betreut. Das erste Treffen zwischen dem Begleiter und dem Senior organisiert ein Koordinator. Wenn die Chemie stimmt, werden die Besuche persönlich abgesprochen. Dieser Service ist für die Senioren kostenfrei. „Gerade der demographische Wandel macht Seniorenbegleiter so wichtig“, erklärt Janina
Krüger, Geschäftsführerin der Ehrenamt Agentur. Acht Seniorenbegleiter sind bereits in Haushalten in Frohnhausen im Einsatz. Mitmachen kann jeder ab 18 Jahren. Aber gerade etwas ältere Menschen bringen besondere Kompetenzen mit. „Menschen in der Lebensmitte bringen einen großen Schatz an Lebenserfahrung und Kompetenz mit in ihr ehrenamtliches Engagement. Oft haben sie selbst ihre Eltern beim Altwerden begleitet und wissen um die kleinen und großen Sorgen, die Menschen in dieser Lebensphase beschäftigen. Sie sind Ansprechpartner auf Augenhöhe und haben die Fähigkeit, empathisch zu handeln“, berichtet Janina Krüger. Dreißig Prozent der Menschen über 50 sind ehrenamtlich aktiv, so eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Weniger der Faktor Zeit als die Erfahrung spiele dabei eine große Rolle, ob sich Bürger ehrenamtlich engagieren: Wer sich schon vor seinem 50. Lebensjahr für soziale Aktivitäten einsetzt, führt sein Engagement im Alter häufig weiter – und hat ganz nebenbei auch selbst einiges von der ehrenamtlichen Tätigkeit, weiß Krüger. „Anderen Menschen eine Freude zu bereiten, bedeutet auch ein Gewinn für die eigene Persönlichkeit. Helfen macht glücklich! Der Austausch mit anderen Freiwilligen und die Fortbildungen eröffnen den Ehrenamtlichen neue Kontakte und Netzwerke.“
Weitere Informationen unter www.ehrenamtessen.de
Vertrauliche Daten sicher entsorgen

- Bild: fotolia
Lohnabrechnungen, Auftragsbestätigungen und Kontoauszüge – selbst in kleineren Unternehmen sammeln sich haufenweise Dokumente, die vertrauliche Informationen enthalten. In den falschen Händen haben diese natürlich nichts zu suchen und können sogar Schaden anrichten. Aber wohin mit Papieren, CDs, und anderen Datenträgern, wenn die gesetzliche Aufbewahrungsfrist schon längst abgelaufen ist und die Aktenschränke überquellen? Schnell zeigt sich: In Eigenregie Mitarbeiter an den Papierschredder zu setzen, ist langwierig und unwirtschaftlich. Dabei kann man das Vernichten von Aktenmaterial auch zertifizierte Profis wie Harmuth Entsorung überlassen. Diese stellen verschlossene Tonnen zur Verfügung, in die Ihre Mitarbeiter alte Unterlagen durch einen Schlitz einwerfen können. Alles, was hier hinein gelangt, wird datenschutzkonform vernichtet, das heißt, schon vor der endgültigen Entsorgung werden Daten und Informationen unkenntlich gemacht. Die Tonnen werden beim Entsorger unter Aufsicht geöffnet, der Inhalt wird direkt in die große Schredder-Anlage verbracht. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen dafür werden nach § 9 des Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) entsprechend den Sicherheitsvorschriften für die Verarbeitung personenbezogener Daten und der DIN 32757 getroffen. Die ordnungsgemäße Vernichtung wird mit Zertifikat bestätigt. So sind Sie vor Datenmissbrauch sicher geschützt. Weitere Informationen unter: www.harmuth-entsorgung.de
Gesund leben - besser schlafen
Unser tägliches Berufsleben wird heutzutage von der Arbeit am Computer bestimmt. Man sitzt viel - ob in Besprechungen, am eigenen Schreibtisch oder im Auto. Dem menschlichen Körper wird viel einseitige Belastung abverlangt. Außerdem kommt es beim eigentlich zur Erholung dienenden Schlaf auch nicht zur dringend benötigten Entspannung.
Die Brüder Burkhard und Norbert Nolten haben sich beruflich diesen Themen verschrieben und versuchen mit ihren Geschäften in der Essener Innenstadt getreu ihrem Motto „gesund leben - besser schlafen und sitzen“ auf höchstem Niveau für jedermann erschwinglich zu machen.
Mit qualifizierten Partnern von Therapeuten bis Ärzten können sie zum Beispiel das gesunde Sitzen auch in Ihrem Betrieb oder Ihrem eigenen Büro etablieren. Aktiv sitzen ist nämlich das Zauberwort, das die Rückenschmerzen vergessen machen kann. Norbert Nolten, seit 15 Jahren erfahren im Bereich ergonomisches und komfortables Sitzen, ist sich sicher: „Es gibt für jeden den richtigen Bürostuhl, man muss ihn nur finden!“ Dabei hilft das Ergonomiestudio mit dem sinnigen Namen „Rückgrat“ garantiert jedem, der den Weg in das ansprechende Ambiente der großzügigen Verkaufsräume findet. Service für den Kunden wird großgeschrieben: Ob Mitnahme der Stühle zum ausgiebigen Probieren oder das kompetente Beratungsgespräch, das nicht selten eineinhalb Stunden dauert, Norbert Nolten geht auch in die Büros und berät Firmen vor Ort. „Die Leistungsfähigkeit eines Mitarbeiters kann durch eine durchdachte Steh-/Sitzdynamik um sage und schreibe 20 Prozent gesteigert werden!“
Sein Bruder Burkhard Nolten ist im brüderlichen Unternehmen der Mann für’s gesunde und erholsame Schlafen: „Wenn man sich mal vor Augen führt, dass 80 Prozent der chronischen Schmerzpatienten sich aus Menschen mit Rückenschmerzen zusammen setzen, dann wird man sich erst bewusst, wie umfangreich diese Problematik ist. Die richtige Kombination aus Lattenrost und Matratze ist dabei das entscheidende Element für die Erholung des Rückens in der Nacht, das natürlich ergänzt wird vom richtigen Kopfkissen.“
Das Sortiment wird ergänzt durch traumhafte Oberbetten, edle Bettwäsche und schönen Bettgestellen. Im Bettenstudio B. Nolten ist man in der Lage, nach einer Analyse des Schläfers in Bezug auf Körpergröße und -gewicht, Alter, Geschlecht und Schlafgewohnheiten jedem Kunden zu einem erholsamen und daher gesunden Schlaf zu verhelfen. „Wir verbringen etwa ein Drittel unseres Lebens im Bett, daher sollten wir diesem vermeintlich kleinen Detail die verdiente Aufmerksamkeit widmen. Guter Schlaf hat sehr große positive Auswirkungen auf unseren gesamten Organismus. Kann sich der Körper richtig regenerieren, fördert das die Zellerneuerung und hält uns somit länger fit und gut aussehend. Nicht zuletzt steigert man seine Leistungsfähigkeit, was bei unserem heutigen rasanten Lebensrhythmus extrem bedeutsam ist.“
Zum Thema Rückengesundheit werden uns die Brüder Nolten in den folgenden Ruhr-Zeit-Ausgaben wertvolle Tipps geben und Fehlerquellen aufzeigen, die man schnell und nachhaltig beseitigen kann.
Weitere Informationen zum Thema Rückengesundheit finden Sie unter www.rueckgrat.de
Best Ager im Fokus
Wünsche, Fragen und Bedürfnisse der Generation 50+
Wer sind sie? Wie leben, wovon träumen sie? Wie wollen sie ihre Zukunft gestalten? In den letzten Jahren ist die so genannte Generation 50+ zunehmend stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Dennoch: Was verbirgt sich hinter dieser wohlformulierten Begrifflichkeit? Dies wissen die wenigsten unter uns. Aus diesem Grundhaben die Deutscher Ring Versicherungsunternehmen in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Zukunftsfragen 2007 die Generationenstudie ins Leben gerufen. In dieser nehmen die Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski und Dr. Ulrich Reinhardt eine ganze Generation wissenschaftlich unter die Lupe. Unter dem Titel „Altersträume. Illusion und Wirklichkeit“ erschien das Buch zur Studie, welches sich mit dem Leben im Alter als große persönliche Herausforderung beschäftigt. Hier, wie auch auf der Internetseite www.generationenstudie.de, werden Themen beleuchtet wie Alters-, Gesundheits- oder materielle Vorsorge, es wird informiert zu den wichtigen Aspekten „Älter werden und Alter“ sowie zu rechtlichen und finanziellen Fragen. Doch was ist im Leben eines Best Agers wirklich wichtig? Die Studie hat gezeigt, es ist vor allem die Gesundheit (98%). Es folgen Freundschaften (91%) sowie Familie und Kinder (87%). Mit beiden Beinen im Leben stehen und frei sein von Sorgen – dies ist das Ziel. Vier Bereiche stellen sich als zentral für die Zukunftsvorsorge heraus: Gesundheits-, materielle, soziale und mentale Vorsorge. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch das Thema „Pflege“. Um hier einen Anhaltspunkt zu geben, entstand im Rahmen der Initiative die Ratgeberbroschüre „Lass uns reden!“. Diese soll zur frühzeitigen Auseinandersetzung mit den Fragestellungen des Alters und der Vorsorge beitragen. Der Dialog zwischen Jung und Alt wird hier eindeutig gewünscht: ohne Tabus und so früh wie möglich.
Broschüre und weitere Informationen unter www.generationenstudie.de
(erschienen in Viverito 03/09)
Lebensqualität erhalten
Ahorn Residenz in Essen setzt auf Selbständigkeit
Selbstbestimmtes Wohnen, das möchten sich Senioren verständlicherweise bis ins hohe Alter bewahren. Auch wer nicht mehr alleine in den eigenen vier Wänden wohnen kann und will, muss daher noch lange nicht auf seine Eigen-
ständigkeit und Privatsphäre verzichten, wie anspruchsvolle Wohnresidenzen belegen. „Wir sind viel mehr daran interessiert, dass unsere Bewohner möglichst aktiv sind und bleiben“, betont Wilhelm Krenn, Geschäftsführer der Ahorn Residenz in Essen.
Seit über 15 Jahren begleitet er verantwortlich das Haus, das vielen noch als Arkanum geläufig ist, seit kurzem jedoch unter Ahorn Residenz firmiert. Die einzige Umstellung allerdings für die 80 Bewohner, die sich weiterhin von rund 50 engagierten Mitarbeitern umsorgt wissen. Mit nur vier freien Plätzen ist die Seniorenresidenz sehr gut belegt, ein Umstand, den Wilhelm Krenn auch der stetigen Weiterentwicklung im Pflegebereich zuschreibt. In 62 Appartements von 30 bis 65 Quadratmetern können sich die Bewohner auf Wunsch mit eigenen Möbeln einrichten. Auch das Halten von Hunden ist erlaubt, denn persönliche Erinnerungsstücke und das vertraute Haustier sind wichtige Wohl-
fühlfaktoren. Zudem wird der wachsenden Anzahl von älteren Menschen mit demenziellen Erkrankungen Rechnung getragen. Sie benötigen eine ent-
sprechende Gestaltung ihrer Umgebung und sind besonders stark von ihrer Umwelt abhängig. Da die Wahrnehmung zunehmend eingeschränkt ist, kommt es besonders darauf an, das Wohlbefinden zu fördern sowie Orientierungspunkte zu schaffen.
Zudem sollen sinnvolle Alltagsaktivitäten alle Sinne anregen. Das Konzept für die Umgestaltung des Pflegebereiches in der Ahorn Residenz wurde von 21 Auszubildenden des Berufsbildungswerkes „MAX-Q“ unter Anleitung der Dozentin Petra Steinbach erarbeitet. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neu gestaltet wurden Flure, Badezimmer und Aufenthaltsräume, die nun freundlicher und heller erstrahlen. Die Flure zieren markante Plätze und Gebäude in Essen, wie beispielsweise die Villa Hügel – heute und gestern gegenübergestellt. Zu einer wahren „Wellness-Oase“ im maritimen Stil wurde das einst eher funktionale Badezimmer umgestaltet. Der Aufenthaltsraum besticht durch freundliche Farben an Wänden und Gardinen.
„Zur Aktivierung der älteren Menschen wurden unter anderem ein Memoryspiel mit alten Motiven der Stadt Essen und vertrauten Gerüchen zusammengestellt“, erläutert Pflegedienstleiter Marcus Becker.
Gewinner der Aktion sind neben den Betroffenen selbst auch die Mitarbeiter im Wohnbereich sowie deren Angehörige, denn die demezgerechte Wohnumgebung macht die Betroffenen merklich ruhiger und ausgeglichener.
Weitere Informationen zum Konzept:
www.ahorn-residenz.de
(erschienen in Viverito 06/08)
Gesunder Schlaf
„Wie man sich bettet, so schläft man“, sagt der Volksmund. Sich schlafend vollkommen zu erholen, das ist das Ideal. Rein äußerlich betrachtet ruht der Körper, jedoch arbeiten die Regenerationskräfte – hoffentlich effektiv. Der Frage des Erholungseffekts sind Sportwissenschaftler nachgegangen, und haben speziell eine Matratze entwickelt, die im Besonderen der nächtlichen Regenerationsphase dient. Die natürliche Form der Wirbelsäule - die sie belastbar und beweglich macht - wird durch die Entspannung und Ausdehnung dank dieses mühelosen passiven „Gesundheitstrainings“ schneller erreicht.
Gesundheit kommt in unserer modernen Welt, mit ihren unterschiedlichsten Anforderungen, häufig zu kurz – dennoch, oder auch gerade deswegen: Gesundheit wird groß geschrieben! Es gilt hellwach für alle Aspekte der Gesundheit zu sein.
Expertenwissen wird dazu immer wichtiger. „Mens sana in corpore sano“, sagen die Lateiner: „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Um einseitige körperliche Beanspruchungen auszugleichen und Fehlhaltungen vorzubeugen, ist die Nachtruhe ein überaus wichtiger Aspekt des weiten Themas Gesundheit. Nirgends regeneriert der Körper derart, wie im Schlaf.
Eine Matratze kann den regenerativen Schlaf fördern oder diesem auch abträglich sein. Schlafoptimierung durch Forschung und Entwicklung gehören zur Gesundheitsverbesserung. Wie wichtig es ist, im Schlaf zu regenerieren, kann von dem Gesundheitswissenschaftler Univ. Prof. Dr. Ingo Froböse erfahren werden. Gemeinsam mit Schlaraffia, entwickelte er eine innovative Matratzengeneration, die TFKplus Gel. Diese Gel-Matratzen haben ein Uni-Examen. Prof. Dr. Ingo Froböse, und sein Team vom Zentrum für Gesundheit (ZfG),der Deutschen Sporthochschule Köln, prüften das Schlafsystem mit modernsten Methoden. Urteil der „Qualitätsprüfung für gesunden Schlaf“: „Empfehlenswert. Der Körper wird in allen Phasen seiner Bewegung perfekt physiologisch unterstützt.“ Selbst im Schlaf lässt sich „sporteln“, sagen die Sportwissenschaftler.
Die Matratzen-Technik bietet das notwendige Rüstzeug zur optimalen Regeneration, und unterstützt auf „sportliche Art und Weise“ den notwendigen Erholungseffekt. Von den Experten wird die Muskelentspannung und Wirbelsäulenstreckung als essentiell notwendig für die Körperregeneration betont. Zu der Punktelastizität und hoher Rückstellkraft des 7-Zonen-Taschenfederkerns, wird die Körperschwere in die Gel-Komponenten gleichmäßig abgegeben und verteilt. Nicht nur die Haltemuskulatur wird in der Entspannung gefördert, sondern der Rücken streckt sich durch die nächtlichen „Fitness-Übungen“ - fit für den Tag!
www.schlaraffia-gel.de
(erschienen in Viverito 06/08)
Genesen und genießen
Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Jeder, der einmal eine Krankheitsphase durchleiden musste, weiß um die Richtigkeit dieser Redensart. Und jeder Rekonvaleszent weiß ebenso, wie wichtig optimale medizinische Versorgung in Ver-
bindung mit einer wohltuenden Umgebung für den Gene-
sungsprozess ist.
Dabei setzen innovative Therapiekonzepte keineswegs aus-
schließlich auf die Schulmedizin, wie renommierte Privat-
kliniken mit langer Tradition belegen.
„Wir verbinden sehr erfolgreich integrative Medizin mit High-
tech-Methoden und das uralte Wissen fernöstlicher Heilkunst miteinander“, informiert beispielsweise Bettina Lemberger-Jakob, Geschäftsführerin der Privatklinik Jägerwinkel in Oberbayern, „und bieten gleichzeitig ein luxuriöses 4-Sterne-Ambiente.“
Am schönen Tegernsee und in der pittoresken Umgebung der Voralpen gelegen, wird daher gesundheitliche Kompe-
tenz groß geschrieben und gleichzeitig der Bogen gespannt zu gesundheitsorientierter Küche, charmantem Ambiente mit erstklassigem Service und einem abwechslungsreichen kulturellen Angebot. Musik im Salon und Lesungen verleihen dem Haus eine sehr persönliche Note. Eine Akutklinik ist die Wiesseer Privatklinik nicht, gleichwohl steht ein Team von Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen parat, das sich intensiv um Erkrankungen von Herz, Kreislauf und Gefäßen, der Verdauungsorgane, Erkrankungen des Immunsystems und vieler weiterer medizinischer Fragestellungen bis hin zur psychosomatischen Medizin und stationärer Heilbehandlung annimmt.
Der Schwerpunkt des Therapieangebotes ist die Orthopädie inklusive orthopädischer Schmerztherapie, die im Wirbelsäulen-Kompetenz-Center gebündelt ist. Der ärztliche Direktor, Dr. med. Martin Marianowicz, ist Orthopäde, Sportmediziner und ein Pionier der modernen minimalinvasiven Wirbelsäulen- und interventionellen Schmerztherapie. Begleitende Maßnahmen wie Physiotherapie, Physikalische Therapie und Entspannungstherapien von Qi Gong bis Reiki, Tai Chi und Meditation zählen ebenso zum komplexen Angebot des Jägerwinkels.
Doch auch wer nur entspannen oder seine Ski- und Golfform testen möchte, ist in Oberbayern an der richtigen Ad-
resse. Und sollte der Blick auf die malerische Bergwelt doch einmal wolkenverhangen sein, bringt das Beauty- und Wellnessangebot die Stimmung garantiert wieder in Hochform.
Weitere Informationen: www.jaegerwinkel.de und www.oberbayern.de
(erschienen in Viverito 01/08)
Literatur verbindet
Ein Leben ohne Bücher? Kaum vorstellbar. Das gilt selbstver-
ständlich nicht nur für die erste Lebenshälfte. Bücher sind Erinnerungen, nicht nur durch den vermittelten Inhalt, sondern auch, weil sie an einen eigenen Lebensabschnitt erinnern, wenn man ein Buch bereits vor Jahren einmal gelesen hat. Die Handlung des Werkes taucht wieder vor dem geistigen Auge auf, ebenso die Person, die man einst war, als man die Lektüre zum ersten Mal genossen hat. Und was gibt es Spannenderes, als zu erfahren, was andere Menschen mit ein und derselben Erzählung verbinden? Genau aus diesem Grunde gibt es die zahlreichen Lesekreise.
Auch in der Arkanum- Residenz ist ein Literatur-Café beheim-
atet. Dabei geht es aber nicht in erster Linie darum, dicke Bücher zu wälzen. „Vielmehr geht es eben darum, Erinner-
ungen wach zu rufen“, erläutert Wilhelm Krenn, Geschäftsfüh-
rer der Arkanum- Wohnresidenzen. „Wir geben praktisch nur ein Thema vor, das dann immer Anlass für eine rege Diskussion ist.“ Und diese Diskussionen geben Einblicke in völlig verschiedene Leben. Sei es nun eine Frau, die mehrere Kinder großgezogen hat oder eben im Gegenzug eine Frau, die kinderlos geblieben ist. Jemand, der den Zweiten Weltkrieg miterlebt hat oder eventuell im Exil leben musste.
„Eigentlich lernen unsere Mitarbeiter, die das Literatur-Café betreuen, am meisten“, schmunzelt Wilhelm Krenn. Die Literaturliste ist lang. Bei Tee und Kuchen wurden bereits Die Nibelungen, Tolstoi, oder Parzival von den Mitarbeitern der Arkanum-Residenzen vorgelesen.
Aber auch wissenschaftliche Persönlichkeiten wie Marie Curie sowie Wilhelm Conrad von Röntgen oder Themen aus der Kunst wie Werke von Van Gogh werden besprochen. Selbst die Punk-Band Die Ärzte hat schon für Gesprächs-
stoff gesorgt. „Von Comic bis Goethe wird eigentlich alles thematisiert“, versichert Wilhelm Krenn. Aber keineswegs beschränkt sich das Literatur-Café auf das Café der Residenz. Passend zum Thema werden Ausflüge unternommen. Nach Goethes Faust wurde z.B. die Oper von Berlioz in der Philharmonie Essen besucht. Es spielte das Boston Symphony Orchestra unter James Levine.
Das Ziel des Literatur-Cafés ist die Gemeinschaft. Und auch diese beschränkt sich nicht auf das Café. Auch interessierte Besucher aus der Umgebung sind herzlich willkommen. Das Treffen findet jede Woche immer am Dienstag-Nachmittag statt.
Interessenten können sich in der Arkanum-Wohnresidenz melden unter: Tel.: 0201 - 43650.
(erschienen in Viverito 01/08)
Sorgenfrei in den Urlaub
Das Leben bis ins hohe Alter genießen, wer möchte das nicht?
Unabhängig bleiben, der Familie und Angehörigen nicht „zur Last“ fallen, aktiv bleiben? Das ist durchaus möglich, auch für Menschen der zweiten Lebenshälfte, die ärztliche Be-
treuung oder Pflege benötigen.
In Seniorenhotels können diese Menschen ihren Urlaub er-
holsam und vor allem sorgenfrei genießen. Ärztliche Betreu-
ung, an die Bedürfnisse angepasste Unterbringungen, schonende Küche und ein umfangreiches Unterhaltungspro-
gramm sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.
Die Idee hinter den Seniorenhotels ist es, geselligen „Best Agern“ die Möglichkeit zu geben, mit Gleichgesinnten einen unterhaltsamen Urlaub zu verbringen. Gemeinschaftsräume und gemeinsame Aktivitäten schaffen eine lockere Atmosphäre, bei der das Eis schnell gebrochen ist. Planwagenfahrten, Ausflüge, Theaterbesuche, Keramik-, Textil- und Töpferkurse, Spieleabende und Wanderungen – das sind nur einige Beispiele von Aktivitäten, die in Senioren-
hotels angeboten werden. Ansonsten kann auch auf der Terrasse, im Kaminzimmer oder im Gemeinschaftsraum – je nach Hotel versteht sich - bei Kaffee und Kuchen geplaudert werden. Auch Wellness-Angebote sorgen für das Wohl der Gäste, die sich verwöhnen lassen, entspannen und genießen können. Physiotherapeutische Behandlungen, Ge-
sundheitskurse und Schmerztherapien machen aus den Hotelgästen rundum zufriedene Menschen.
Wer also unter Gleichgesinnten einen zugleich ereignisreichen und erholsamen Urlaub machen möchte, hat mit den Seniorenhotels die Möglichkeit, dies selbstständig, aber dennoch mit Hilfe, zu tun.
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