Mehr Sicherheit fürs Haus
Profis knacken ein herkömmliches Fenster ohne Sicherheitseinrichtung innerhalb von zehn Sekunden. Mehr als 200.000 Mal im Jahr wird in Deutschland eingebrochen. Dabei hätte jeder zweite Einbruch verhindert oder beträchtlich erschwert werden können. Entsprechend ausgerüstet, schützen moderne Fenster und Haustüren wirkungsvoll gegen unerwünschten Besuch. Wichtig ist, dass alle Fenster- und Türenelemente optimal aufeinander abgestimmt sind. „Wenn Profil, Beschlag und Glas eine perfekte Einheit bilden und einbruchshemmende Eigenschaften besitzen, geben Einbrecher schnell auf oder verzichten gleich ganz auf den Versuch, ins Haus zu gelangen“ erläutert Klaus Dillenburg. Er ist Geschäftsführer des Essener Unternehmens Schwarze, das viele Lösungen rund ums schöne und sichere Wohnen anbietet. In seinem Meisterbetrieb sorgt ein eigenes Team aus gut geschulten Monteuren für den richtigen Einbau. Denn nur so ist bestmöglicher Schutz gewährleistet.
Aber moderne Fenster und Haustüren bieten nicht nur ein Plus an Schutz: Sie sehen auch gut aus. Bei der Auswahl des Materials und des Dekors sind dem persönlichen Geschmack kaum Grenzen gesetzt. Kunststoff, Aluminium, Holz - alles ist möglich.
(erschienen in Viverito 05/07)
Ein sicheres Zuhause
Die Urlaubszeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Gut erholt möchte man danach wieder nach Hause kommen und seine eigenen vier Wände natürlich auch unversehrt vorfinden.
Die Versicherungsunternehmen wissen, dass90 Prozent aller Einbrüche stattfinden, wenn sich die Bewohner nicht in der Wohnung aufhalten. Dass Diebe daher in der Urlaubszeit Hochkonjunkturhaben, versteht sich von selbst.
„Man kann das Einbruchsrisiko allerdings verringern, wenn man einige Tipps beachtet“, rät Heiner Fink von der Allianz Generalagentur Fink in Essen, „man sollte auf jeden Fall Wertsachen, Schmuck, Bargeld und wichtige Unterlagen während der Abwesenheit entweder bei einer Person seines Vertrauensdeponieren oder bei einer Bank in einem Schließfachhinterlegen.“
Außerdem empfiehlt es sich, die Nachbarn über die Abwesenheit zuinformieren und diesen mitzuteilen, dass weder Handwerker mit Arbeiten beauftragt wurden noch irgendwelche Liefertermine anstehen. Haus- und Wohnungsschlüssel sollten, entgegen so manch lieb gewonnener Gewohnheit, niemals in Blumentöpfen oder unter Fußmatten deponiert werden. Den Nachbarn zu bitten, ein Auge auf die Wohnung zu werfen, kann dagegen in mehrerlei Hinsicht von Vorteil sein. Er leert sicherlich gerne den Briefkasten, gießt die Blumen und sorgt damit gleichzeitig dafür, dass die Aktivitäten nicht auf einverwaistes Zuhause schließenlassen.
Wer ganz auf Nummersicher gehen möchte, kann sich zudem beim Verband deutscher Haushüter-Agenturen über die Vermittlung eines so genannten Haushüters informieren, der zirka 40 Euro pro Tag kostet. Der Verband vermittelt ausschließlich Rentner, die ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen können.
Auch wer mittels einer Zeitschaltuhr Rollos, Lampen und das Radio per Zufallsbetrieblaufen lässt, suggeriert realistisch die Anwesenheit von Menschen in der Wohnung.
„Natürlich bleibt immer ein Restrisiko“, weiß der Versicherungskaufmann Fink, „aber wer eine Hausratversicherung mit ausreichender Versicherungssumme hat, bleibt im Falle eines Falles wenigstens nicht auf dem materiellen Schadensitzen. Daher sollte diese in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität hin überprüft werden.“
Noch ein Tipp vom Fachmann: „Erkundigen Sie sich nach Hausratversicherungen, die auch den Diebstahl von Hausrat aus dem Auto oder Wohnmobil anbieten. Auch Gartenmöbel innerhalb des versicherten Grundstücks, Fahrraddiebstahl sowie Überspannungsschäden an elektrischen Geräten können unbegrenzt bis zur Versicherungssumme mitversichert werden.“
Info:
Verband der Haustür-Agenturen: Tel. 02501 / 7171
Allianz-Broschüre „Tipps für ein sicheres Zuhause“ und www.polizei-beratung.de
(erschienen in Viverito 04/07)
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